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Die Schießsportanlage Waakhausen – das Nordwestdeutsche Trainingszentrum für olympischen Schießsport unter neuer Leitung
Ab Februar 2005 hat der Verein zur Förderung des sportlichen Schießwesens “Waakhausen” e.V. das Nordwestdeutsche Trainingszentrum übernommen.
Dieser Verein mit Sitz in Osterholz löst den Bremischen Verein zur Förderung des Schießsports ab. Als neue Mitglieder wurden im Frühjahr 2004 auf Antrag die Landesjägerschaft Bremen, die Jägerschaft
Osterholz und der Jagd- und Wurftaubenclub Osterholz e.V. als juristische Personen aufgenommen.
Entsprechend der beitragszahlenden Mitglieder wird von diesen drei Vereinen ein Betrag von 10€ pro Jahr in den Verein zur Förderung des sportlichen Schießwesens eingebracht.
Aus folgenden Gründen wurde dieser Vereinswechsel vorgenommen:
Die Schießsportanlage Waakhausen wird jetzt bereits über 35 Jahre betrieben. Durch Festlegung der Bundesumweltministerkonferenz müssen alle Schießstände die länger als 30 Jahre betrieben werden, eine
Bleientsorgung auf den Wurftaubenständen durchführen. Diese Maßnahme erfordert erhebliche Geldmittel. Die Finanzierung in Waakhausen wäre nicht durch den Bremischen Verein zur Förderung des sportlichen Schießwesens
aufzubringen gewesen.
Die Landesjägerschaft Niedersachsen ist bereit eine erhebliche Summe für die Sanierung der Wurftaubenanlage in Waakhausen beizusteuern.
Die finanzielle Unterstützung der Landesjägerschaft Niedersachsen erfolgt aber nur für 21 Wurftaubenstände im Lande Niedersachsen. Dazu gehört die Schießsportanlage Waakhausen.
Bis vor kurzem bestanden noch 115 Wurftaubenstände im Land Niedersachsen. Diese müssen zu irgend einem Zeitpunkt saniert werden. Vielfach werden diese kleinen Stände von Hegeringen betrieben. Durch die
hohen Sanierungskosten droht sicher noch einigen die Schließung.
Das Nordwestdeutsche Trainingszentrum ist eines der größten Anlagen dieser Art in der Bundesrepublik. Wir können stolz darauf sein, diese Anlage zu haben und sie benutzen zu können. Schon aus diesen Gründen
ist sie erhaltenswert, auch um dem gesetzlichen Auftrag der Jagd gerecht zu werden. Die Möglichkeiten des sportlichen Wurfscheibenschießens sind ebenfalls ein wichtiger Grund für das Weiterbestehen der Anlage.
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